Ernährung Hund / Katze
Hunde und Katzen sind „Beutetierfresser“! Der Organismus
ist der Lebensweise in der freien Natur angepasst. Dort
ernähren sich Hund und Katze von Fleisch und finden in
Ihrem mit Haut und Haar verspeisten Beutetier Leber,
Knochen, Innereien und natürlich pflanzliche und
mineralische Stoffe aus Magen- und Darminhalt!
BARFEN
BARF steht für „Bones and raw Food“ (Knochen und rohes
Futter). Durch eine breite Palette an Rohstoffen
verbunden mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
wird versucht, eine optimale Ernährung sicherzustellen.
Die jeweiligen Argumente von Befürwortern für Barfen
oder Befürwortern von Fertigfutter lassen sich nicht
durch neutrale wissenschaftliche Beweise festigen.
BARFEN hat jedenfalls den Vorteil, dass der Tierhalter
die Rohstoffe die er verfüttert besser beurteilen kann.
Die Auswahl bei Futtersäcken und Dosen ist inzwischen
unüberschaubar und der Tierhalter kann „beinahe“ nur auf
gutes Glück ein Futter auswählen.
Ohne die Grundkenntnisse der Ernährungslehre geht es
jedenfalls beim BARFEN nicht. Auch sind Einkauf,
Zubereitung und Hygieneaufwand zeitaufwendiger. Im
Zusammenhang mit Rohfleischfütterung sollte zum Beispiel
auch an das Infektionsrisiko von Salmonellen gedacht
werden.
So wie Fertigfutter gesundheitliche Probleme verursachen
kann, kann es auch beim BARFEN zu gesundheitlichen
Problemen kommen. Jeder Tierhalter muss also die für ihn
richtige Fütterungsart finden. Dies kann eben für den
Einen BARFEN, und für Andere Fertigfutter sein. Oder
natürlich auch aus dem Kompromiss der Mischung!
Übrigens: Hunde und Katzen sind Raubtiere und
benötigen tierisches Eiweiß! Sie würden
Mangelerscheinungen erleiden, wollte man versuchen, sie
vegetarisch zu ernähren.
TIP für Katzen:
Eintagsküken, die es in tiefgefrorenen Zustand gibt,
werden von Katzen wie Beutetiere behandelt und stellen
eine interessante Abwechslung dar!
